Tipps für einen klaren Alltag mit deinem Hund

Praxistipps für Hundebesitzer präsentiert von der Hundeschule "respekTIERt".

Wenn mehrere Menschen mit einem Hund zusammenleben kann dies manchmal etwas verwirrend für den Hund sein. Bei einem Familienmitglied darf der Hund auf das Sofa, bei dem anderen nicht. Das Handzeichen für Sitz wird einmal mit Zeigefinger nach unten und einmal mit Hand hoch gezeigt.

Zum Glück können Hunde unsere Körpersprache sehr gut lesen und je länger sie mit uns zusammen leben, desto leichter fällt es ihnen, vorauszusagen was wir von ihnen wollen, auch wenn wir ihnen das nicht immer ganz eindeutig zeigen. Zusätzlich lernen Hunde natürlich auch, dass es unterschiedliche Signale für ein und dasselbe Verhalten geben kann. So wird das Sitzsignal (sowohl das Wort als auch das Sichtsignal) sicher von jedem Menschen ein bisschen unterschiedlich gegeben, und trotzdem weiß der Hund, was es bedeutet.

Wenn du dich manchmal wunderst, warum dein Hund im Alltag trotzdem nicht ganz das macht, was du dir vorstellst und du deinem Hund gerne klarer vermitteln möchtest was du willst, dann probiere meine zwei Tipps aus!

Tipp 1:

Erstelle eine Signalliste!

So garantierst du, dass dein Hund genau weiß was jemand von ihm möchte, wenn ein bestimmtes (erlerntes) Signal dafür verwendet wird. Auf der Liste sollte enthalten sein:

  • Genaue Beschreibung des Verhaltens, welches der Hund zeigen soll
  • Verwendete Signale (sowohl Wortsignal, als auch Sichtsignal)
  • Trainingsstand – Wurde das Wortsignal dafür schon eingeführt?
  • Und, ob die Übung schon beherrscht wird.

Je genauer du das Verhalten und die Signale beschreibst, desto leichter tun sich die anderen Familienmitglieder dies genauso umzusetzen.

Tipp 2:

Stelle Familienregeln auf!

Für einen fairen Umgang mit dem Hund ist es hilfreich, konkrete Familienregeln aufzustellen. Dein Hund soll lernen, was erlaubt ist und was nicht. Und wenn etwas nicht erlaubt ist, solltet ihr euch überlegen, was ihr den gerne hättet, was der Hund in dieser Situationen macht. Dieses Verhalten bringst du deinem Hund dann gezielt bei.

Beim Aufstellen dieser Regeln sollten diese Punkte definiert werden:

  • Was darf der Hund immer? (Bsp.: darf immer in die Küche)
  • Was der er auf bestimmte Signale? (Bsp.: auf das Sofa wenn seine Decke oben liegt, Signal „hopp“)
  • Was darf der Hund nie? (Bsp.: im Bett schlafen)
  • Was soll der Hund stattdessen machen? (Bsp.: in seinem Körbchen schlafen)

Wenn sich jedes Familienmitglied an diese Regeln hält, lernt der Hund ganz schnell.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Heidrun

respekTIERt Hundeschule

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