Streunerkatzen: Lassen oder füttern?

So nett es ist, aber bevor man beginnt eine Katze, die zufällig im Garten vorbeischaut zu füttern, sollte man einiges bedenken

An erster Stelle könnte es Nachbars Katze sein, die neugierig um die Ecke schaut. Insbesondere wenn die Katze zutraulich und zahm ist, kann man davon ausgehen, dass sie jemandem gehört. In diesem Fall kann man zunächst in der Nachbarschaft herumfragen, ob jemand diese Katze kennt oder weiß, wem sie gehört.

Sollte sich niemand finden und ist das Tier tatsächlich zu scheu um sich streicheln oder einfangen zu lassen, könnte es sich tatsächlich um eine Streunerkatze handeln.

Man sollte sich dann aber dessen bewusst sein, dass man bereits mit der ersten Fütterung Verantwortung für das Tier übernimmt!

Wer das nicht will, sollte im Tierheim anrufen, denn eine Katze stellt sich darauf ein, dass sie an diesem Platz versorgt wird und versteht nicht, wenn dann plötzlich nichts mehr dasteht, weil man übers Wochenende weg ist oder auf Urlaub.

Kleine Kätzchen sollten bitte unbedingt ins Tierheim gebracht werden. Sie können ohne Mutter im Freien nicht bestehen und können zudem noch an Menschen gewöhnt werden. Nach 8 Wochen wird es immer schwieriger und irgendwann nahezu unmöglich.

Entscheidet man sich jedenfalls dafür, eine Streunerkatze zu füttern, sollte man es immer tun und dafür sorgen, dass sie auch in Abwesenheit versorgt wird, sie nur sporadisch zu füttern oder sogar nur eine Zeitlang ist keine gute Tat – auch ein Streuner hat ein Herz, das gebrochen werden kann...

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